Die Stadt Tvrdošín ist vor allem für ihre gotische Holzkirche aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts bekannt. Jahrhunderts. 2008 wurde diese Kirche in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.
Nach einer lokalen Legende wurde sie von den alten Siedlern an der Stelle errichtet, an der am 24. Juni, dem Fest des Heiligen Johannes, Schnee fiel. Sie hielten dies für ein Omen. Sie fällten im Wald Rotfichten und bauten daraus eine Kirche, die sie Allerheiligen widmeten.
Um die Kirche herum errichteten sie eine Befestigungsanlage mit zwei konischen Bastionen und einem Eingangstor aus der Mitte des 18. Da die Kirche ursprünglich keinen Glockenturm besaß, übernahm das Tor diese Funktion. Sein unterer Teil ist aus Stein und die Glocke befindet sich in einem hölzernen Aufbau.
Im Durchgang der Pforte befinden sich auf beiden Seiten Holzbänke, auf denen man sich niederlassen und eine Weile innehalten kann.
Die Kirche steht direkt auf dem Friedhof, aber ein Auto kann man bequem auf dem nahe gelegenen Parkplatz abstellen. Von dort ist es nur ein kurzer Fußweg zur Kirche. Wir betreten das Gelände durch das Tor - das heißt durch den Glockenturm.
Und natürlich lassen wir uns die Gelegenheit nicht entgehen, die Kirche von innen zu sehen. Schließlich befinden wir uns in der ältesten Stadt von Orava und in einer der zwanzig ältesten Städte der Slowakei.