In der Stadt Žilina herrschte Wohnungsmangel, und so ergriff die Genossenschaft Svojdomov die Initiative zum Bau neuer Häuser. Der Plan für die Umsetzung wurde von dem Architekten und Ingenieur Žigo Vavrín Wertheimer erstellt. Die Bauarbeiten begannen im Jahr 1931 und es wurden insgesamt 48 Häuser gebaut. Das gesamte Gebäudeensemble zeichnet sich durch eine für die damalige Zeit moderne Sichtweise des Wohnens aus, ebenso wie durch die verwendeten Materialien und Konstruktionen. Die Häuser wurden in vier Reihen gebaut, die durch Straßen getrennt waren und geschlossene Blöcke bildeten. Die Häuser wurden um den Umfang herum gebaut, mit Gärten im Inneren der Blöcke. Die Straßeneinfriedung wurde vom Architekten Július Stein entworfen, der auch ein Standardhaus mit einer halbrunden Treppe entwarf. Der funktionalistische Stadtteil Svojdomov ist eines der wichtigsten Denkmäler der modernen Architektur in der Slowakei.