Bänke in Dolna Štubna. Dolná Štubňa ist ein Gemeindeteil von Turčianske Teplice, das bis 1971 eine eigenständige Gemeinde war. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1281, als es unter dem Namen "Villa Kosmas" (Kozm's Dorf) erwähnt wurde. Im Jahr 1437 taucht der Name "Stubna" auf, der wahrscheinlich vom Namen des ersten Besitzers und Gründers des Dorfes, Kozmas, oder von dem deutschen Wort "stuben" (Hütte) stammt. Im 14. Jahrhundert kamen deutsche Kolonisten hierher, und ab dem 15. Jahrhundert gehörte das Dorf der Familie Hájský und später, von 1532 bis 1848, der Stadt Kremnica. Dolná Štubňa war seit dem 15. Jahrhundert auch ein Mautdorf, in dem bis 1722 Mautgebühren erhoben wurden. Die Einwohner waren in der Land- und Forstwirtschaft und als Eisenbahner tätig.
Vor dem örtlichen Coop-Jednota-Laden fällt dem Besucher eine ungewöhnliche Holzbank mit dem geschnitzten Kopf eines unbekannten Wesens ins Auge. Dieses originelle und leicht bizarre Element belebt den Raum und verleiht ihm eine einzigartige Atmosphäre.
Ein paar Meter weiter, in einem nahe gelegenen Park, finden wir weitere Bänke, einfach aber geschmackvoll. Der kleine Park ist zwar klein, aber schön angelegt und gepflegt und bietet einen angenehmen Ort zum Entspannen. Von seinem Platz aus hat man einen hervorragenden Blick auf eine Reihe interessanter historischer Gebäude, die sich hinter der Straße, oberhalb des Baches Žarnovica befinden.
Die ersten schriftlichen Erwähnungen dieser Gebäude stammen aus dem 16. Jahrhundert. Jahrhundert. 1569 informierte der hiesige Müller und Sägewerker Matej Holeš die Stadt Kremnica über die wirtschaftlichen Verhältnisse des Sägewerks und der Mühle in der Umgebung. Es wird angenommen, dass die Mühle und das Sägewerk hier schon lange in Betrieb waren. Diese Anlagen haben über Jahrhunderte hinweg ihren Zweck erfüllt. Sie waren bis 1953 in vollem Betrieb, als sie von dem Müller und Sägewerker Rudolf Žiak betrieben wurden. Die Familie Žiak war seit 1932 in diesem Betrieb tätig.
Auf dem denkmalgeschützten Anwesen ist noch fast intakte und gut erhaltene Mühlentechnik zu sehen, wie die zylindrischen Mühlsteine, die Francis-Turbine, der Wassertrog sowie das ursprüngliche Sägewerk, der Gater und das Wasserkraftwerk, die an die Geschichte und das traditionelle Handwerk der Region erinnern.