Bänke in Polerieke.
Einen angenehmen Rastplatz mit Bänken und einem überdachten Tisch findet man in dem kleinen oberthüringischen Dorf Polerieka. Diese Siedlung hat heute nur zwölf ständige Einwohner und wurde erstmals im Jahr eintausenddreihunderteinundsechzig erwähnt. Im Jahr eintausendneunhunderteinundfünfzig wurde sie dem Dorf Abramová angegliedert.
Aus Polerieka stammte die Familie Škultéty. Ihr berühmtester Vertreter war Jozef Škultéty - Historiker, Schriftsteller und nationaler Erwecker, auch bekannt unter dem Spitznamen Bat'ko Škultéty. Er war der Verwalter der Slowakischen Matrix.
Aus diesem kleinen Dorf stammte auch Major Ján Ladislav Polerecký, der Ende des 18. Jahrhunderts in der Armee von General Washington während des Unabhängigkeitskrieges der Vereinigten Staaten von Amerika kämpfte.
Es lohnt sich auch, den interessanten Glockenturm des Dorfes zu besichtigen. Der ursprüngliche Glockenturm stand an der Stelle des heutigen Gemeindezentrums, wurde aber beim Bau des Wassersystems abgerissen. Um das Jahr eintausendneunhundertundsiebzig wurde er von dem Häusler Ingenieur Danys restauriert. Gemeinsam mit seinem Bruder und seinem Sohn errichteten sie es an der neuen Stelle, wo es heute noch steht.
Ein ikonisches Gebäude von Polerieka ist das Haus des Einheimischen und Roodlube Herrn Gerek. Der ehemalige slowakische Handballnationalspieler verwandelte die alte Mühle in ein originelles slowakisches Haus, das durch seine Dekoration mit unverwechselbarer slowakischer Symbolik und einem leicht bizarren Stil beeindruckt.
Der Zniev-Lehrpfad beginnt in der Nähe des Rastplatzes mit Bänken. Er konzentriert sich auf die Natur und führt zu den Ruinen der Burg Zniev. Der Weg führt vom Dorf aus nach Norden. Etwa hundert Meter vom Ende des Weges entfernt befindet sich eine Kapelle an der Straße.
Die erste Station des Weges ist eine Mineralwasserquelle. Sie befindet sich auf einem grasbewachsenen Hügel unterhalb des Waldes und trägt nach diesem Ort den Namen Slatina pod lesom (Slatina pod lesom). Das Wasser der Quelle schmeckt leicht säuerlich, ist klar und hat einen sehr leichten Schwefelwasserstoffgeruch. Die Quelle ist überdacht und die Besucher können sich auf einfachen Bänken mit einem Holztisch ausruhen.
Die nächste Station sind die Ondrašovské skály (Ondrašov-Felsen), die einen herrlichen Blick auf den gesamten Oberen Turiec bieten. Der Lehrpfad führt weiter durch den Wald und durch verwinkelte Gassen bis zur Burg Zniev. Über Leitern kann man bis zur Burg selbst hinaufsteigen. Die Gesamtlänge des Weges beträgt etwa acht Kilometer.