Die alte jüdische Volksschule, die es seit etwa 1873 in Žilina gab, war klein und für die wachsende Zahl der Schüler nicht geeignet. Das ursprüngliche Schulgebäude wurde durch ein neues Gebäude im Jugendstil ersetzt, das 1910 fertiggestellt wurde. Die neue Schule verfügte über acht Klassenräume für das erste bis vierte Schuljahr. Sie hatte in Žilina einen sehr guten Ruf und wurde daher nicht nur von Kindern aus jüdischen Familien besucht. Der Heizraum der Schule beheizte auch die Synagoge des Neologen und das Gebäude der Makabi-Turnhalle, mit dem die Schule durch einen Korridor verbunden war. Die Jüdische Volksschule stellte ihre Tätigkeit im Juni 1942 ein. Im Jahr 2011 wurde das Gebäude renoviert und ein zusätzliches Stockwerk aufgesetzt. Heute beherbergt das Gebäude das Freizeitzentrum von Žilina.