Kathedrale der Heiligen Dreifaltigkeit
Žilina
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Die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit ist eines der ältesten und bedeutendsten Gebäude in Žilina. Ihre Geschichte reicht bis ins vierzehnte Jahrhundert zurück, wobei die erste schriftliche Erwähnung aus dem Jahr 1400 stammt. Ursprünglich war sie der Jungfrau Maria geweiht, doch ihren heutigen Namen erhielt sie Ende des 16. Jahrhunderts. Die Kirche hat dramatische Schicksale erlebt. Jahrhunderts wurde sie von den bewaffneten Raubrittern der Familie Podmanick besetzt, die sie in eine Festung umwandelten. Später wurde sie von Nikolaus Dersffy repariert und 1586 als Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit neu geweiht.
Die Geschichte der Kirche war von Katastrophen geprägt. Im Jahr 1678 brannte sie bei einem Brand vollständig nieder, sogar die Glocken schmolzen ein. Noch dramatischer war der Brand von 1848, der fast ganz Žilina zerstörte. Die Kirche lag in Trümmern, aber die Statue der Jungfrau Maria konnte gerettet werden und befindet sich noch heute in Višňovy. Aus diesem Grund pilgern die Einwohner von Žilina jedes Jahr zu dieser Statue. Der Wiederaufbau nach der Brandkatastrophe wurde vom Žilinaer Pfarrer Andrej Lemeš nach den Plänen von Jozef Božetech Klemens geleitet.
Dieser bekannte Maler und Naturforscher schuf auch die Altarbilder, die noch heute in der Kirche zu bewundern sind. Neben der Kirche steht der Burian-Turm, der um 1530 als Festungsbau errichtet wurde. Seinen Namen erhielt er von der größten Glocke, die einst mehr als zweitausend Kilogramm wog.