Živčáková

Korňa

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Živčáková ist bekannt als der Ort der Marienerscheinung, die sich am 1. Juni 1958 ereignete. Der Bauer Matúš Lašut aus Turzovka sah dort angeblich die Silhouette einer Frau, die an die Gottesmutter von Lourdes erinnerte. Die Nachricht von der Erscheinung verbreitete sich schnell und Pilger begannen, zum Berg zu kommen, um Wasser aus den Heilquellen unterhalb des Gipfels zu trinken. Trotz der Weigerung der Kirche und der Behinderungen durch das damalige Regime hielten die Besuche unvermindert an. 1993 wurde hier auf Wunsch der Gläubigen eine Kapelle der Muttergottes, der Königin des Friedens, errichtet. Ihr Autor ist der Architekt Marián Goč. Die Kapelle hat eine einfache Form und eine Glasfassade, die den Blick auf den Altar und die Statue der Jungfrau Maria freigibt. Die Legende besagt, dass das Bildnis der Jungfrau Maria den Brand unbeschadet überstanden hat, was von den Pilgern als Zeichen gewertet wird. Im Jahr 2008 wurde Živčáková zum offiziellen Marienwallfahrtsort erklärt, und es wurde mit dem Bau eines neuen Tempels der Muttergottes, der Mutter der Kirche, begonnen. Der Grundstein wurde von Bischof Tomáš Galis gesegnet. Das Gotteshaus wurde 2015 unter Beteiligung tausender Pilger fertiggestellt und geweiht. An der Altarwand befindet sich ein Mosaikbild, das von dem römischen Zentrum Aletti geschaffen wurde. Der Marienwallfahrtsort Živčáková bietet auch eine Aussichtsplattform mit einem wunderschönen Blick auf die umliegende Natur von Kysuce. Tausende von Gläubigen kommen jedes Jahr zur Frühjahrs- und Herbstwallfahrt hierher. Die Heilquellen, die Kapelle und der Tempel machen Živčáková zu einem der wichtigsten spirituellen Orte in der Region.

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