Herrenhaus Radoľa

Radoľa

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Das Herrenhaus in Radola gehört zu den ältesten Profanbauten in Kysuce. Es wurde in der zweiten Hälfte des sechzehnten Jahrhunderts als Wohnsitz der Familie Suňog erbaut, die die Herrschaft Budatín verwaltete. Sie diente als lokaler Wohnsitz des Adels, als Zentrum des Hofes und in Zeiten der Unruhen auch als Verteidigungsobjekt. Hier sind noch die wichtigen Schießscharten - kleine Öffnungen in den Mauern, die die Verteidigung des Gebäudes ermöglichten - erhalten. Im siebzehnten Jahrhundert wurde Gaspar III. Suňog das Herrenhaus wieder aufbauen. In seiner Umgebung wurden eine steinerne Brauerei, ein Eishaus, Teiche und Ställe errichtet. Nach dem Untergang der Kirche im nahe gelegenen Koscelisko wurden einige Steine des älteren Gebäudes für den Bau des Herrenhauses verwendet. Nach dem Tod der letzten männlichen Mitglieder der Familie Suňog im 18. Jahrhundert ging das Herrenhaus in den Besitz der Familie Čáki über, die es jedoch nicht nutzte. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde es von Einheimischen gekauft und diente bis in die 1970er Jahre als Wohnhaus. Heute wird das Herrenhaus vom Kysuce-Museum verwaltet und erinnert an die adelige Vergangenheit der Region.

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