Schloss Sulow
Súľov-Hradná
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Die Burg Sulov wurde im dreizehnten Jahrhundert zum Schutz der nahe gelegenen Handelsstraße errichtet. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1470, als der ungarische König Matthias Corvinus erlaubte, die ursprüngliche Festung, die schon damals zur Bewachung der Umgebung diente, zu verstärken und zu erweitern. Die Burg bestand aus zwei Teilen - der Unterburg und der Oberburg, die durch einen engen, in den Fels gehauenen Tunnel verbunden waren. Die untere Burg bestand aus einer massiven Eingangsbastion, während die obere Burg über achtzehn Meter hoch war und viele Räume enthielt, darunter Wohn- und Empfangsräume, eine Küche und eine Waffenkammer. Eine interessante Besonderheit ist eine in den Fels gehauene Regenwasserzisterne und ein Beobachtungsraum mit Blick auf die Umgebung.
Im sechzehnten Jahrhundert wechselte das Schloss häufig den Besitzer und war Gegenstand von Streitigkeiten zwischen Adelsfamilien. In den fünfzehnhundertfünfundfünfzigern wurde die Burg durch einen Brand beschädigt, aber in ihrem ursprünglichen Umfang wieder aufgebaut. Im Laufe der Zeit verfiel das Schloss jedoch, wurde ab 1787 nicht mehr genutzt und durch Erdbeben in den Jahren 1763 und 1858 beschädigt.
Heute sind von der Burg Sulov nur noch Ruinen übrig - in den Felsen gehauene Mauerreste und Fundamente. Die Burg ist ein interessantes Beispiel für die mittelalterliche Architektur und die Anpassung an das schwierige felsige Terrain. Sie ist seit 963 ein nationales Kulturdenkmal und erinnert uns daran, wie unsere Vorfahren die Natur zur Verteidigung und zum Leben unter schwierigen Bedingungen zu nutzen wussten. Wenn Sie auf der Suche nach Überresten authentischer Geschichte im Herzen der Sulov-Felsen sind, ist die Burg Sulov einer dieser Orte.